Vorstellung

GIDD führte bereits 2004 eine jährliche, jeden Sommer stattfindende Studiensitzung ein. 2006 kamen spezielle Seminare für Hochschullehrende und Forschende hinzu. Seit ihrer Gründung haben die Studiensitzungen mehr als 200 Teilnehmende aus aller Welt zusammengebracht.

Seit 2011 fanden zudem zahlreiche externe Trainings zu spezifischen Themen in verschiedenen Ländern statt, darunter Albanien, Bulgarien, Burundi, Tschad, Ungarn, Indonesien, Mali, Mauretanien, Mexiko, Polen, Rumänien, Russland, Senegal, Spanien, die Ukraine und der Jemen, meist in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen oder Organisationen.

Ziel

Die Sitzung ermöglicht es rund hundert Teilnehmenden aus nahezu zwanzig Ländern, ihr akademisches Wissen zu vertiefen und zu verfeinern und sich zugleich mit der Realität vielfältiger Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Für wen

Das dreiwöchige Programm, das jeden Juli stattfindet, richtet sich insbesondere an:

  • Studierende mit fortgeschrittenem Kenntnisstand in Rechts-, Politik-, Human- oder Sozialwissenschaften
  • Professorinnen, Professoren und Forschende
  • Angehörige juristischer oder anderer Berufe, die mit Menschenrechtsfragen befasst sind
  • Nationale und internationale Beamtinnen und Beamte
  • Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen

FormatVor Ort, Genf
SpracheEnglisch
GIDD / PROGRAMM · Thema 2026

„Der Rückzug der Entwicklungshilfe und die Zukunft des Menschenrechtsschutzes: eine globale Bestandsaufnahme angesichts sinkender Entwicklungsfinanzierung."

Archiv

Themen früherer Studiensitzungen

Sitzungsthemen von einem ersten Blick auf das Nachkriegsliberia 2004 bis zu heutigen Fragen des demokratischen Rückschritts und des Rückzugs der Entwicklungshilfe.

2004Die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Förderung demokratischer Staatsführung in Post-Konflikt-Ländern: eine Fallstudie zu Liberia
2005Stärkung demokratischer Institutionen in Zentralasien: Herausforderungen und Chancen
2006Herausforderungen und Chancen für Geschlechtergleichstellung im Kontext nachhaltiger Entwicklung: Lehren aus Lateinamerika
2007Stärkung des Menschenrechtsschutzes in Konfliktgebieten: eine vergleichende Analyse internationaler und nationaler Rechtsrahmen
2008Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschenrechte: eine rechtliche und politische Analyse
2009Stärkung von Wahlsystemen zur Förderung der Demokratie: Lehren aus Afghanistan
2010Förderung von Menschenrechten und Frieden durch gemeindebasierte Entwicklungsprojekte: eine Fallstudie zum Post-Konflikt-Sri Lanka
2011Die Schnittstelle von Friedenskonsolidierung und nachhaltiger Entwicklung: Lehren aus dem Ruanda nach dem Genozid
2012Die Rolle der Medien bei der Förderung demokratischer Teilhabe und Rechenschaftspflicht: Fallstudien aus Osteuropa
2013Menschenrechte, Konflikt und Rohstoffabbau: eine Fallstudie zur Demokratischen Republik Kongo
2014Die Auswirkungen der Handelsliberalisierung auf Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung in Südostasien
2015Aufbau inklusiver und nachhaltiger Gemeinschaften durch Stadtplanung und -entwicklung: eine vergleichende Analyse afrikanischer Städte
2016Herausforderungen und Chancen inklusiver Staatsführung im Zeitalter der digitalen Transformation: eine vergleichende Analyse nordischer Länder
2017Jugendengagement für nachhaltige Entwicklung und Frieden: Lehren aus dem Nahen Osten und Nordafrika
2018Bekämpfung des Menschenhandels in Konfliktgebieten: Strategien zur Förderung von Frieden und Gerechtigkeit
2019Die Auswirkungen internationaler Hilfe auf Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung: eine Fallstudie zu Haiti
2020COVID-19 und die Agenda für nachhaltige Entwicklung: Auswirkungen auf marginalisierte Gemeinschaften und Förderung einer gerechten Erholung
2021Förderung demokratischer Teilhabe und Menschenrechte durch Online-Aktivismus: eine vergleichende Analyse ostasiatischer Länder
2022Die Rolle lokaler Regierungen bei der Förderung nachhaltiger Entwicklung und Frieden: eine Fallstudie zum Balkan
2023Lokale und globale wirtschaftliche Auswirkungen des Krieges in der Ukraine
2024Globale Governance in der Krise: die Schnittstelle von Demokratie, Entwicklung und Sicherheit im 21. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf Europa und darüber hinaus
2025Demokratischer Rückschritt und schwindender zivilgesellschaftlicher Raum: eine vergleichende Analyse von Wahlen im Zeitalter der Desinformation in Europa und Amerika
2026Der Rückzug der Entwicklungshilfe und die Zukunft des Menschenrechtsschutzes: eine globale Bestandsaufnahme angesichts sinkender Entwicklungsfinanzierung